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Morbus Alzheimer

Alles wichtige, was sie über Morbus Alzheimer wissen sollten finden Sie hier.

- Was ist die Alzheimer Krankheit
- Alois Alzheimer entdeckt das Vergessen.
- Symtome der Alzheimet Krankheit
- Risiko und Vorbeugung
- Therapie der Krankheit
 

 

Was ist die Alzheimer Krankheit

Die Alzheimer-Krankheit wird auch Morbus Alzheimer oder "Demenz vom Alzheimer-Typ" genannt. Unter dem Begriff Demenz versteht man den Verfall der geistigen Leistungsfähigkeit. Die Alzheimer-Krankheit zeichnet sich vor allem durch eine anfängliche Gedächtnisschwäche aus, die im Verlauf zunimmt und zum Totalverlust der Urteilsfähigkeit und der Persönlichkeit führen kann. Direkt nach Schlaganfällen ist die Alzheimerdemenz die häufigste schwere Störung der Hirnfunktion im Alter.
 

Alois Alzheimer entdeckt das Vergessen

Erstmals wurde diese Krankheit 1906 dokumentiert, als der Würzburger Nervenarzt Alois Alzheimer über seine Patientin Auguste D. notierte: "Eine Frau von 51 Jahren zeigte als erste auffällige Krankheitserscheinung Eifersuchtsideen gegen den Mann. Bald machte sich eine rasch zunehmende Gedächtnisschwäche bemerkbar, sie fand sich in ihrer Wohnung nicht mehr zurecht, schleppte Gegenstände hin und her, versteckte sie, zuweilen glaubte sie, man wolle sie umbringen und begann, laut zu schreien." Als Auguste D. fünf Jahre später starb, untersuchte Alzheimer deren Gehirn und fand darin steinharte Ablagerungen, die so genannten Plaques.
 

Symptome der Alzheimer Krankheit

Erste Symptome sind Erinnerungslücken, Desorientierung und Antriebslosigkeit. In späteren Stadien der Krankheit verstärken sich die Symptome, so dass der Patient immer orientierungsloser wird. Im Endstadium erkennt der Erkrankte nahe Verwandte nicht mehr und es kommt zum Kontrollverlust und schweren Koordinationsstörungen. Häufig zeigen die Betroffenen Unruhe, fangen an Möbel zu verrücken usw.
 

Risiko und Vorbeugung

Zahlreiche Maßnahmen, die das Risiko für andere Zivilisationskrankheiten beeinflussen, wirken sich auch auf die Wahrscheinlichkeit aus, eine Demenz vom Alzheimer-Typ zu entwickeln. Hier ist ausreichende Bewegung ebenso zu nennen wie eine gesunde Ernährung, mit einem hohen Anteil sekundärer Pflanzenstoffe wie zum Beispiel dem Antioxidans Quercentin sowie ungesättigter Fettsäuren und dem Verzicht auf Nikotin. Ein hohes Ausbildungsniveau wirkt ebenso schützend wie eine lebenslange intellektuell anspruchsvolle Tätigkeit. Häufiger Fernsehkonsum steht dagegen im Verdacht, das Risiko zu erhöhen, an Alzheimer zu erkranken. Bluthochdruck muss unbedingt früh erkannt und konsequent eingestellt werden, um das Risiko einer Demenz, auch vom Alzheimer-Typ, zu senken.

Einschränkend muss erwähnt werden, dass zwar viele beobachtende Studien, jedoch nur wenige kontrolliert-randomisierte Studien die die Wirksamkeit von Präventionen nachweisen. Bis heute (2006) wurde nach diesen strengen Studienkriterien nur für die Blutdruckkontrolle eine signifikante Senkung der Inzidenz für die Demenz vom Alzheimertyp bestätigt. Auch ein kontrollierter Nachweis für eine präventive pharmakologische Intervention fehlt bis heute. Eine Modifikation individueller Risikofaktoren (Hypercholesterinämie, Lebensstil, Gedächtnistraining) erscheint somit sinnvoll, gesicherte Präventionsmaßnahmen fehlen jedoch.

 

Therpie der Krankheit

Zurzeit therapiert man die Alzheimer-Demenz vor allem mit Acetylcholinesterase-Hemmern (Cholinesterase-Hemmer), die den Abbau von Acetylcholin vermindern. Ein Beispiel eines Wirkstoffes dieser Gruppe ist Rivastigmin. Dadurch wird der Acetylcholinspiegel im synaptischen Spalt erhöht und das Fortschreiten der Krankheit verlangsamt. Weiterhin werden andere Symptome die im Verlauf der Krankheit auftreten können, wie Unruhe, depressive Verstimmung oder Erregung und Aggressivität mit Hilfe von bestimmten Psychopharmaka behandelt. Eine Heilung ist bisher nicht möglich. Jedoch ist die Studienlage zur Wirksamkeit von Alzheimermedikamenten weiterhin widersprüchlich. So erbrachte eine Überprüfung der Studien, die zur Zulassung dieser Präparate geführt hatten, erhebliche methodische Schwächen. Auch waren die durch die Medikamente erzielten Effekte nur minimal

 

Quellen: netdoktor, wikipedia, deutsche alzheimer

 

 

Links

 Deutsche Alzheimer

 Alzheimerforschung
 


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Die Informationsseite über die Alzheimer Krankheit von Senioren-Fragen bietet alle wichtigen Punkte zur Aufklärung der tückischen Erkrankung. Sollten sie weitere Informationen finden wollen gibt es sehr gut Auskunftsseite beim Netdoktor und bei Wikipedia. Empfehlenswert ist auch eine Unterhaltung mit Ihrem Hausarzt.

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